Lebt eigentlich Axel Schulz noch?

Axel SchulzUff jeden Fall lebt der noch! War doch beulisch … Quatsch … neulisch sojar bei die Eröffnung von som Möbelmarkt in Falkensee bei Berlin jewesen. Da kannste allet koofen, wat de brauchst: Betten, Schränke, Boxen. Hähä! Boxen, vastehste?!

War aber jut jewesen die Vaanstaltung, muss man sajen! Mussta eijentlich nur rumstehn und freundleh kiekn ... Hatta ohne Probleme rinjekricht … äh ... hinjekricht. Warum se ausjerechnet Axel jenomm ham, hat man sisch denn aba schon jefragt. Hat der Leiter da von dit Möbeldingens jesacht: Na weil der Axel doch so schlagkräftje Arjumente hat. Denn ham se alle jelacht. Und denn kam och noch der Bürgameesta von Berlin-Spandau vorbei, weil dit liecht doch gleisch nehm Falkensee.

Naja, jedenfalls dit war um ßehn Uhr morjens und der war voll wie ßehn Russn. Er hat sisch denn aba trotzdem nich davon abhaltn lassn, noch ne Rede ßu halten. Uff, da hat der Axel aba jekiekt, und zwa freundleh.

Steht ja bestimmt och in dem sein Vatrag von ihm drinne, dass da denn nisch einfach sajen kann: »Ey, Bürgameesta von Berlin-Spandau, du hast doch wohl nisch den Jong jehört, dass de hier morjens um ßehn besoffn ne Rede hälst, du Vogel! Mach disch ma lieba schnell vom Ring!«

Deshalb hat Axel dit och nisch jesacht, sondern hat denn lieba dit Band für die Aöffnung durchjeschnittn und freundleh jekiekt. Danach issa weita jefahrn. War ja bestimmt nur die erste Runde in Falkensee. Mussta ja bestimmt noch mehr abeetn an dem Tach.
Is aba nich so anstrengend, braucha ja nur freundleh kiekn.

Andreas Koristka

 

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