Olympische Winterspiele in Nordkorea
Donnerstag, den 07. Juli 2011
+++ Eilmeldung +++

Durban. Das IOC vergibt die Olympischen Winterspiele 2018 an Pyongyang. Eigentlich hatte sich die südkoreanische Stadt Pyeongchang um die Ausrichtung beworben, doch aufgrund eines Druckfehlers in der Tischvorlage und der verwaschenen Aussprache des IOC-Präsidenten Jaques Rogge erhielt die Hauptstadt des kommunistischen Nordens überraschend den Zuschlag.

Staatschef und mehrfacher Träger des "Kim Il-sung"-Ordens Kim Jong-il erfuhr während seines mehrtägigen Mittagsschlafs von der Vergabe und erklärte in einer ersten Stellungnahme, dass man die ausländischen Devisen gerne annehmen wolle, ausländische Gäste aber leider wegen ihrer geheimdienstlichen Aktivitäten von den Spielen ebenso ausschließen müsse wie alle ausländischen Athleten, die pauschal unter Dopingverdacht stünden.

Auf die Frage, ob die nordkoreanische Metropole denn genügend Wettkampfstätten aufweisen könnte, antwortete der gelernte Diktator und Hobbydiabetiker wörtlich: "Die Knochen der uns feindlich gesinnten Elemente werden unsere Abfahrtshügel sein, die Tränen unseres Volkes unsere Eislaufbahnen. Und ich höchstpersönlich werde alles mit meiner Eröffnungsrede zum Gefrieren bringen." Ausschnitte der Veranstaltung sollen Anfang 2018 im "Schwarzen Kanal" zu sehen sein. (ddt)

Michael Kaiser
 

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