Der Leser hat das Wort, aber nicht das letzte!

Zum Titel Heft 4/18:
Titel Heft 4/2018

Ätschi, ätschi. ›Kann bätschi, bätschi!‹. Wie bemerkte doch Uralt-Kanzler Adenauer treffend? Zitat: »Wir alle leben unter dem selben Himmel... wir haben aber nicht alle den gleichen Horizont.«
Wolfgang (Wolle) Triebel, Suhl
Wie hat der das gemeint?


Zu: »Vom Glück des Zuhauseseins«
So herabsetzend alle Bewohner über einen Kamm zu scheren, ist das noch Satire? Dazu kommt noch, dass der Autor als gebürtiger Erfurter in der Karte die Lage von Sachsen und Sachsen-Anhalt verwechselt! Eine Anfrage beim Heimatmuseum ...äh, ... -minister hätte das vielleicht(!) verhindern können.
Burkhard Sand
Der Tipp kommt zu spät.


Vor 50 Jahren schrieb also Manfred Fischer aus Greiz zu »LMM...Leser machen mit«: »Ich würde folgenden Slogan für LMM vorschlagen: Lassen Sie sich zu nebenstehender Zeichnung eine blöde Unterschrift einfallen. Die allerblödeste gewinnt!« Dazu stelle ich fest: Bis heute hat sich daran nichts geändert.
Dietmar Imgrund, Kassel
Gutes hält sich.


 Zu: »Der Tafel-Knigge«
Unter »2. Nicht drängeln« meint Ihr »Einige von ihnen (den in der Schlange stehenden Omas) haben sogar die Nazis gewählt...«. Jemand, der 1933 die Nazis gewählt haben kann, müsste heute, da das Wahlalter damals 20 Jahre betrug, 105 Jahre alt sein. Eine Oma diesen Alters steht wohl heute kaum noch in der Tafel-Schlange. Satire darf alles, sagt Tucholsky. Sogar rechnen können.
Eberhard Engel, Panketal
Darf – aber muss nicht.

 


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