Lebt eigentlich Rolf Eden noch?

edenIn Deutschland gibt es nur einen Bundespräsidenten und nur einen Playboy. Ersterer ist weitgehend unbekannt. Letzterer ist Rolf Eden (81), Deutschlands dienstältester Lustmolch: unser Hugh Hefner für Arme – Sex-Mumie mit Zweithaar und 5. Zähnen, öfter geliftet als Michael Jackson und bis über den Eichstrich mit Viagra zugedröhnt.
Keine Gelegenheit lässt der Ötzi mit grinsendem Dauerständer aus, von seiner Potenz zu schwärmen: Bereit sein ist alles!

Eigenen Angaben zufolge hat der rollige Rolf seit seinem 12. Lebensjahr täglich mit drei Frauen Sex gehabt, keine davon älter als 30. Das wären, heute mitgerechnet, ca. 75 749 unter 30-Jährige. Akribisch führt er darüber Buch. Es hat mittlerweile den Umfang des Telefonbuches der Stadt Potsdam. Der ranzige Rammler ist zudem regelmäßiger Bordellgänger. Für ihn arbeiten die Huren gratis oder er prellt die Zeche – noch nie habe er eine Frau für Sex bezahlt, behauptet er.

2010 schwadronierte der runzelige Priapismus auf Beinen bei Maischberger über die paradiesischen Zustände in Flat-Rate-Bordellen: »Da machen 50 Frauen, was ich will!« Im Garten Eden gab es indes nicht nur Müßiggang, sondern auch Maloche – er verdingte sich als Putzhilfe (eine Phase, in der er für Frauen besonders begehrenswert gewesen sein muss), Table-Dancer, Drag-Queen, Zuhälter, Nachtclubbesitzer und Pornodarsteller in über 30 Filmen.

Sein berühmtestes Werk war 1969 Der Mann mit dem goldenen Pinsel, für das er mit dem »Goldenen Pinsel« geehrt wurde. Seither nennt der umtriebige Schwanzlurch seinen Penis »The Big Eden« und rühmt sich, die sexuelle Revolution angestoßen zu haben!

Er trank ca. eine Million Flaschen Champagner, verschliss 500 000 Kondome, verbrachte insgesamt sieben Jahre und vier Monate auf der Sonnenbank, besitzt 653 rosa Anzüge und 128 gelbe Haarteile.

Nach seinen Plänen befragt, gibt Eden an, potente 100 Jahre alt werden zu wollen: »Coito ergo sum!« – Ich ficke, also bin ich! Die Frau, auf der er verstirbt, wird 250 000 Euro erben. Seit er das bekannt gemacht hat, stehen Daniela-Katzenberger-Klone vor seinem Domizil in Berlin-Dahlem Schlange. Für seinen Nachruhm hat er mit der von ihm kreierten Grabsteininschrift »Hier ruht der größte F*****aller Zeiten« selbst gesorgt.

Der Rest ist Schweigen. Vorher jedoch kommt er ab Mai ins Kino.

Anke Behrend

 

Kommentare 

 
#2 Senfzugabe 2011-06-23 09:15
Rolf rules
Zitat
 
 
#1 Harry 2011-05-28 17:34
Lustmolch, Schwanzlurch und ranziger Rammler: Wenn das der alte Brehm noch erlebt hätte...
Zitat
 

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