Lebt eigentlich Katarina Witt noch?

Traurige KatiAber klar. Wegen der Bayern-Niederlagebei der weltweiten Rangelei, wer teure und sinnlose Investruinen errichten darf, wird sich doch ein gestandenes Sachsenmädel nicht in den Tod legen! Natürlich flossen Tränen und Kati wirkte »derangiert«, wie hämische Reporter schrieben.

Die Tränen hätte sie vielleicht lieber vorher vergießen sollen, denn Mitleid zieht beim IOC – Südkorea hat nach zweimaliger erfolgloser Bewerbung voll auf den Mitleidfaktor gesetzt und Scharen kleingewachsener Klagefrauen ins Feld geschickt.

Fragen muss man sich allerdings,warum sich Frau Witt den ganzen Stress überhaupt angetan hat. Sie sollte doch aus der leidvollen ostdeutschen Geschichte gelernt haben, dass man sich lieber nicht für Großprojekte zur Menschheitsbeglückung einspannen lässt, zu denen es angeblich keine Alternative gibt (nun aber plötzlich doch: Pyeong -chang). Als Propagandistin für eine angeblich makellose Sache ihre Schönheit und ihren Charme einzusetzen – dieser Auftrag muss ihr doch bekannt vorgekommen sein.

Haben da nicht die Alarmglocken geklingelt? Was ist der Unterschied zwischen der Aussage »Der Sozialismus ist prima, weil er herrlich ist« und der Aussage »Bayern ist großartig, weil es dort gutes Bier, das Oktoberfest und Sex nur unter der Bettdecke gibt«?

Gewiss, was jetzt für Katarina in Aussicht steht, ist nicht so attraktiv – Moderationen zur Verleihung der Goldenen Kamera oder des Bambi-Viehs, die sie dann auch noch arg verwackelt, reichen an den olympischen Pomp nicht heran. Aber einen Trost hat sie: Langweiligen Apparatschiks wie Honecker, Uhde oder Wulff muss sie nicht mehr begegnen.

Mathias Wedel

 

Kommentare 

 
#1 Katarinchen: 2015-04-29 18:20
´s lebt sisch gerade so! Habbe den Anschluss endgültich vorpasst- nix wird mit unsrer Hoirat. Doppelaxel meint, isch sei zu prüde und im Bett zu müde. Wenn man sich erscht drei Jahre kennt, sollte man nisch gleisch intim wern. Is doch so oder nisch?
Zitat
 

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