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Die Bayern sind schon ein verrücktes Völkchen. Sie tragen Tag und Nacht Lederhosen, tanzen Schuhplattler, reden unverständlich und haben auch sonst den Arsch offen. Den Friedensnobelpreis für denjenigen, der eine Atombombe auf München wirft!

Hier sehen wir eine typisch bayerische Wirtshausszene. Eine ein Dirndl halbwegs ausfüllende Bedienung mit von der IHK vorgeschriebener Schneckenhausfrisur serviert einem gewissen Horst Roulade mit Thüringer Klößen, wie sie auch ankündigt.

Das Problem: Horst hat das offenbar gar nicht bestellt. Der arme Horst – er muss sich duzen lassen, hat kein Getränk bekommen und statt eines Messers hat ihm jemand einen Tortenheber in die Hand gedrückt. Und nun bekommt er auch noch ungefragt Essen serviert, das er nicht will. Womit hat er das verdient?

Wie der Satz »I mog koa Flüchtlingsfraß!« vermuten lässt, handelt es sich bei Horst nicht um einen Bayern, denn als solcher würde er wahrscheinlich etwas sagen wie: »I wui koan Kanakenfraß net ham! Schleich di, Resi, sonst fangst dir ane!« Oder, je nachdem aus welchem abgeschiedenen Tal er stammt, auch:

»I goabru noane nognödn mei hundsfott uga uga!« Kurz: Horst versucht zwar, sich zu integrieren, indem er den Dialekt der Einheimischen nachahmt, aber er ist ein Zugewanderter.

Die Unterzeile »25 Jahre bayrische Flüchtlingspolitik« lässt vermuten: Horst ist ein Ossi, der nach der Wende den Bayern die Arbeitsplätze weggenommen hat. Zum Dank muss er sich seitdem von der Bedienung behandeln lassen wie der letzte Dreck und muss Klöße, die er vermutlich aus der Heimat kennt, aber nicht bestellt hat, mit einem Tortenheber essen.

Man kann es gar nicht oft genug sagen: Den Friedensnobelpreis für denjenigen, der eine Atombombe auf München wirft!

 

Angela Merkel

 

 

 

 

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