audienz

Frank Töppner aus Heringsdorf entrichtete am 25. November folgendes Gesuch:

Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Voßkuhle hat gefordert, Gerichtsverhandlungen im Fernsehen zu übertragen. Das ist doch bescheuert, oder sehen Sie das anders?

 



Sehr geehrter Herr Töpner,


natürlich ist dieser Vorschlag nicht hilfreich. Jedenfalls so lange, wie deutsche Gerichtsverhandlungen so eintönig und fad ablaufen wie bisher. Deshalb habe ich einen kleinen Maßnahmenkatalog zusammengestellt, um sie etwas würziger zu gestalten:

1. Die Prozesse werden alle 15 Minuten von ansprechenden Choreographien des Deutschen Fernsehballetts des MDR unterbrochen

2. Streitigkeiten aufgrund von Scheidungen werden durch ein Quiz ausgetragen. Der Gewinner erhält das Haus, der Verlierer die Kinder

3. Urteile werden nur noch von Bruce Darnell vorgelesen

4. Langweilige Wirtschafts- und Steuerprozesse z.B. gegen Josef Ackermann oder mich entfallen vollständig

Bitteschön!

Mit gern geschehenen Grüßen

xxx

Chefredakteur

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