Der Leser hat das Wort, aber nicht das letzte!

Zum Titel Heft 08/16:
Titel Heft 8/16

Die Goldmedaille ist, glaube ich, gedopt – sieht man an den strahlend weißen Zähnen – und außerdem aalglatt. Die zwei daneben links und rechts sind clean – sieht man an den Muskeln und der Behaarung: Russinnen vielleicht?
Klaus Hackbarth, per E-Mail
Aber die zarte Variante.


Zu: »Unsere Besten: Der unbesiegbare Ententanztänzer: Jean-Claude Juncker«
Nachdem ich Herrn Koristka schon für seinen Artikel »Zarte Hände, starke Worte« über unseren Bundespräsidenten in Heft 4/2013 höchstes Lob ausgesprochen habe, muss ich für den o.g. Artikel ein »Lob mit goldenem Band« aussprechen. Eine genauere und wirklichkeitsnähere Charakterisierung dieses Apparatschiks kann ich mir nicht vorstellen.
Reinhard Panek, Dresden
Und mit dem Band kann der Autor seinen Namen tanzen!


 Zu: Goldene Worte: Der Bindestrich
Zwar ist ein Text, in dem man z.B. die weiblichen Mitglieder der Gesellschaft als BürgerInnen, Bürger(-innen) oder Bürger*innen bezeichnet, nicht leichter zu lesen, aber Bindestriche können das Lesen eines deutschen Textes, der zusammengesetzte Substantive enthält, durchaus für Leser erleichtern, die in der Auffassungsgabe beeinträchtigt sind. Dabei muss es sich nicht nur um geistig eingeschränkte Leute handeln, sondern es könnten etwa Touristen sein, die der deutschen Sprache (noch) nicht so mächtig sind.
Margot Schürmann, Berlin
Denn Deutsch-Sprache – Schwer-Sprache.


Zu: Zeitansagen, Zeichnung Mario Lars, S. 15
Deutschland hat ein neues Sexualstrafrecht. Aber mich ärgert, dass es nicht die Kastration von Sexualtätern vorsieht. Juristen meinen, dass es nach unserem Recht keine körperliche Strafe gibt, aber ich sehe in einer Kastration keine Strafe.
Werner Klopsteg, Berlin
Hat da jemand Erfahrung?



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