Der Leser hat das Wort, aber nicht das letzte!

Zum Titel Heft 11/15:
Titel Heft 11/15

Das wird der Joachim der Täufer wohl nicht schaffen in seiner Amtszeit. Denn selbst wenn er acht Stunden am Tag an 25 Arbeitstagen im Monat pro Minute fünf Taufen vornimmt, schafft er in einem Jahr nicht mehr als 700 000. Da reicht seine Amtszeit nicht für eine flächendeckende Zwangstaufe, und er müsste um weitere fünf Jahre verlängern.
Herbert Kranz, Berlin
Davor bewahre uns Zeus!


 Zu: Titel und »›Ich bin ganz anders‹«

Als evangelisch-lutherischer Pastor und Kirchenfunktionär liegt das Missionieren in der Sache (christliche Religion) ja selbst begründet. Sie glauben sich berufen, Nichtgläubige und Andersgläubige zu überzeugen und sie aufzunehmen. Diese Berufung basiert häufig auf dem Anspruch der alleinigen Vertretung einer behaupteten universalen Wahrheit. Aber als elfter Bundespräsident? Und was soll der Druck auf Seite 24 /25 – die Abbitte zum Titelblatt und auf seine gehaltene Rede im Zuge seiner Kandidatur 2010 und das Untermauern seiner Kritik im Interview mit der ARD von November 2014? Als er feststellte, er könne »noch immer keine Bindung der Linkspartei an das europäische Demokratieprojekt erkennen «. Bei den Radikalen (Sahra Wagenknecht) der Partei Die Linke erkenne er »viele Bezüge zu altem, bolschewistischen Gedankengut. Das sind teilweise nicht nur marxistische, sondern auch leninistische Anklänge«.
Klaus-Peter Schuckies, Beetzendorf
Wie war noch mal die Frage?


Zu: »Made in Germany«
Zitat: »1543 – Nach einem gewaltigen PR-Coup wird die Lutherbibel in einer hohen Auflage verkauft. Drin steht nur lanweiliger Mist.« 2015 – Eine Zeitschrift tritt gewaltig in einen Fettnapf. Grüße mit Galater 6, Vers 7 (Irrt euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.).
Markus Mortensen, o.A.
Halleluja!


Zu: TV: »Feuchte Schwämmchen« Danke, Felice von Senkbeil, für die herrliche Satire. Dieses Dankeschön möchte ich mit einer Information an die Leser meiner Heimat-Tageszeitung verbinden, die in letzter Zeit vergeblich auf Leserbriefe von mir warteten. Aber der Chefredakteur der Zeitung schrieb mir, dass die plötzlich gegen mich verhängte Nichtveröffentlichung der Leserbriefe kein Verstoß gegen die Meinungsfreiheit sei. Ich könne ja einer anderen Zeitung meine Leserbriefe schicken. Wenn Frau Merkel wieder von »Diktaturen « Meinungsfreiheit fordert, darf gelächelt werden.
Wolf-Dieter Rohenstein, Perleberg
Merkel ist Chefredakteur Ihrer Heimatzeitung?

 



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