Auslese
Das Lächeln der Reitstiefel – aus Heft 2/2014

UrselObwohl ihr wirklich alles zuzutrauen ist, betont Ursula von der Leyen regelmäßig, Kanzlerin wolle sie nicht werden, niemals. »Angela Merkel bleibt Kanzlerin bis mindestens 2017«, sagt sie und lächelt ihr barmherziges Lächeln, »und es gilt: Jede Generation in Deutschland hat einen Kanzler. Aus meiner Generation ist das Angela Merkel.« Und tatsächlich ist von der Leyen gerade mal vier Jahre jünger als die Kanzlerin, während zum Beispiel zwischen Willy Brandt (Jahrgang 1913) und Helmut Schmidt (1918) eine ganze Generation lag.

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»Die Stimmung ist auch für die Todesstrafe«

RONALD POFALLA über sein Vergnügen am Bahnfahren, seine Sehnsucht nach sexueller Erfüllung, über Schröders Verrat und was Angela Merkel im Bett zu Jürgen sagen wird

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Der Puffi – aus Heft 01/2014

puffiNoch vor einem halben Jahr schien es, als werde er im Herbst 2013 vom Wähler ersäuft werden. Ein halbes Jahr später aber (wer nachrechnen will: plus minus heute) hält er seinen Rüssel weiterhin steil über Wasser, trägt seine Nase sogar so hoch oben wie nie: Volker Bouffier.

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Vom Haushaltsgeld zum betreuten Bumsen – aus Heft 01/2014

Wer hat recht – Alice Schwarzer (»Prostitution muss verboten werden!«) oder Christian Wulff (»Die Prostitution gehört inzwischen auch zu Deutschland. Das hat aber nichts mit meiner Ex-Frau zu tun!«)? Die gegensätzlichen Positionen scheinen verhärteter denn je. Wir sprachen mit Birke Wümme-Dottersagg (38) vom KKED, dem in Brachtenhagen an der Offer ansässigen »Kompetenzzentrum für kostenpflichtige Entspannungs- Dienstleistungen«, eine praxisorientierte Forschungseinrichtung, die aus Mitteln des Bundesministeriums für praxisorientierte Forschungseinrichtungen finanziert wird.

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Vorhandreturn of The Blob – aus Heft 12/2013

blobFrüher machte man sich über ihn lustig und nannte ihn spöttisch »Bobbele«. Man nahm ihn nicht ernst. Dabei besaß Boris Becker ein herausragendes Talent, das es ihm ermöglichte, unermüdlich und mit kindlichem Übereifer auf gelbe Filzbälle einzudreschen und vor Wut rot anzulaufen, wenn das mit den Bällen nicht so klappte wie gewollt. Darin war er groß. Zeitweise der Größte. Als Becker schließlich nach unzähligen Erfolgen seine Sportlerkarriere ausklingen ließ, wurde es still um ihn. Zwar lechzten die Tennisfans nach ihrem Idol und wollten wissen, wie es um seine Ehe bestellt ist und wie die Kinder aussehen, doch Boris Becker schwieg und genoss es, endlich nicht mehr im Mittelpunkt stehen zu müssen. Nur hin und wieder ließ er sich zu ausgewählten Charity-Veranstaltungen wie etwa Samenspendengalas in der Öffentlichkeit blicken.

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