Auslese
Ilse Aigner will sich rasieren - aus Heft 7/2011

Berlin, 22. Juni 2011. Angela Merkel steht vor dem Holocaust-Mahnmal und schreit laut in ihr Handy. Wolfgang Schäuble improvisiert vor dem Hauptbahnhof auf einer Akustikgitarre und schnorrt wahllos Passanten an. Auf dem Schiffbauerdamm schrammt Roland Pofalla immer wieder mit seinem Segway an parkenden Autos entlang. – Wer an diesem Tag durch Berlins Regierungsviertel schlendert, kann viele derartige Szenen beobachten.

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Das liberale Luder - aus Heft 6/2011

koch-mehrinklEs ist schwer, dieser Tage überhaupt an Silvana Koch-Mehrin heranzukommen. Ihr Pressesprecher kümmert sich zwar um alle Anfragen persönlich, dennoch hört man abseits seiner freundlichen Distanziertheit die Trauer, wenn er zum Abschluss des Telefonats sein abschlägiges Bitte-sprechen-Sie-nach-dem-Piepston in die Telefonmuschel seines iPhones raunzt.

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Millionen Sessel für Blingbling - aus Heft 6/2011

BlingblingDing Blingbling rührt mit aller Kraft in seinem Caffè Shakerato, so dass das Glas zu zerspringen droht. Immer wieder schauen andere Gäste des Cafés in der Passauer Innenstadt zu dem alten Mann herüber. Aber Blingbling lässt sich nicht stören in seinem Furor. Er ist wütend auf die chinesische Regierung und deren Umgang mit dem Künstler Ai Weiwei.

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Anders! - aus Heft 6/2011

andersklFrauen sind anders! Sie essen anders und trinken anders, sie laufen, schwimmen, gehen und stehen anders. Sie pinkeln und popeln anders und sitzen anders da. Sie tragen ihre Badeschlappen anders, kauen anders Kaugummi und gehen anders die Treppe runter. Sie lesen andere Bücher, ziehen sich anders an und aus – den Pullover nicht von hinten über den Kopf, weil sie andere Frisuren haben. Sie lachen und weinen anders.

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Fukushima, mon amour - aus Heft 5/2011

glklEs war ein Fanal: »Wir können uns das nicht länger untätig mit ansehen «, sagte Jürgen Großmann Anfang April 2011 auf der legendären Pressekonferenz, die dem seit Beginn des Industriezeitalters zweifellos spektakulärsten persönlichen Einsatz deutscher Wirtschaftskapitäne vorausging. »Da in Fukushima riskieren Unschuldige ihr Leben, während wir, die Schuldigen, hier ganz gemütlich Däumchen drehen. Das darf nicht sein! Als Vorstandsvorsitzender der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke habe ich nicht schlecht an der Atomkraft verdient. Wie jedermann bei Wikipedia nachlesen kann, wird mein Privatvermögen auf rund 1,35 Milliarden Euro beziffert, und das ist noch untertrieben. Aber jetzt schlägt meine Stunde!«

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