Auslese
Krach wegen der Hottentotten – aus Heft 11/2011

Nur Krach wegen der HottentottenConny, unser letztes Gespräch liegt eine Weile zurück (SPIEGEL 3/1991) – wir dürfen immer noch »Du« sagen?
Ja, aber sagt nicht Conny zu mir. Ich bin älter geworden, reifer. Ich gehe nicht mehr gleich mit jedem mit, der in Halle auf der Großen Ulrichstraße nach mir pfeift.

Du bist jetzt Staatsministerin unter Westerwelle.
Von der Blockflöte bei der LDPD in Halle zur ...
Ein Traumjob! Von nichts eine Ahnung – aber herrlich. Der Niebel muss jedenfalls mehr ran als ich. Loyalität zahlt sich eben aus.

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Wir sagen: Pfui! – aus Heft 10/2011


Wird Patricia Riekel die jüngsten Schmutzkampagnen überstehen?

wir sagen: Pfui!Es ist ein Skandal. Viele Jahre lang hat die Herausgeberin der Zeitschrift Bunte, Patricia Riekel, Aufklärung betrieben, Bettgeheimnisse gelüftet und akribisch nachgewiesen, dass auch Prominente an Erektionen leiden.

Das ist People-Journalismus, wie ihn Deutschland braucht. Und man darf wohl sagen, dass Frau Riekel dabei niemals Rücksicht auf ihren eigenen Ruf genommen hat. Vom Branchenmagazin Meedia ist die Bunte-Chefin dafür in den höchsten Tönen gelobt worden: »Entweder waren externe Spitzel mit hochdotierten Aufträgen im Einsatz, oder es wurden teils gewaltige Summen für die Aussagen von Ex-Geliebten bezahlt.«

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Die Seele blutet, der Abschied schmerzt - aus Heft 10/2011

Auf der Flucht»Hallo! Ich bin der Wolfgang, und ich habe FDP gewählt.« »Hallo Wolfgang!« »Danke, Wolfgang. Schön dass du dich einbringst. Wer möchte sich denn heute noch öffnen? Na? Wie wär’s denn mit dir, Sky?« Normalen Menschen mag es merkwürdig erscheinen, was sich hier in einem Tagungsraum der Arbeiterwohlfahrt in Frankfurt am Main abspielt. Ein gutes Dutzend Menschen aller Altersgruppen und Geschlechter, zum Teil bekannt aus Funk und Fernsehen, sitzt hier im Kreis und hält sich bei den Händen. Sie sehen geknickt aus, verstört, verzweifelt. Manche haben sich die Arme blutig gekratzt. Manche haben geweint. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie haben FDP gewählt. Gruppen wie diese gründen sich seit einiger Zeit überall in Deutschland, und der Zulauf ist enorm. »Die Menschen, die in meine ›Gruppentherapie für Gelbsüchtige‹ kommen, wollen vor allem eines«, erklärt Therapeutin Dr. Siglinde Schmitt, »sie wollen sich selbst verstehen lernen.«

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Schlag auf den Meißel - aus Heft 10/2011

Sie »achtet kein Leben, tötet und zerstört nur«

Nach elf Jahren auf dem samtbezogenen Sessel der Parteivorsitzenden und sechs Jahren nervtötender Regentschaft hat jetzt auch der Spiegel mitbekommen, welch grauenvolle Rednerin diese unsere Frau Merkel ist. In Heft 29/2011 beklagt er ihre »Unfähigkeit, gute, vielleicht auch große Worte zu finden«, bezeichnet ihre politische Kommunikation als »Desaster« und mokiert sich über Merkels »Stümperei« vor Kameras und Mikrophonen, ja über die mit widerlichsten Versatzstücken »aus dem grausigen Baukasten der Abteilungsleiterbürokratie « zusammengepappten Manuskripte dieser unserer Weltenlenkerin und Schlunzbirne.

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Herr der schlappen Hüte - aus Heft 9/2011

uhrlauklEs war der stärkste Tag in seinem Leben. Die Uhr zeigte den 7. Mai 2008, als in Berlins Mitte in einem feierlich zurechtgebürsteten Staatsakt der mächtigste Grundstein versenkt wurde, den die Erde jemals hat fressen dürfen: Der erste Schritt zum neuen Domizil des Bundesnachrichtendienstes ward mit Tuten und Blasen getan, und Ernst Uhrlau, sein Präsident, freute sich wie ein neugeborener Schneekönig. 720 Millionen frische Euro, 260 000 neue, unbefleckte Quadratmeter für Büros, Labore und weltumzirzende Nachrichtentechnik inklusive der Garderoben für die Trenchcoats und Schlapphüte, 4000 Geheimdienstbeamte, die hier Deutschland vor den langen Augen und gierigen Fingern des Auslands schützen: Beim Gedanken an diese rosige Zukunft rieselten Uhrlau riesige Portionen unbändigen Glücks rauf und runter.

 

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