Auslese
Als die D-Mark in den Ofen kam – aus Heft 2/2012

Als die D-Mark in den Ofen kamEinmal im Leben hatte das kleine holländische Örtchen Maastricht, das mit bloßem Auge kaum auf der Landkarte zu finden ist, seine große Stunde. Vor zwanzig Jahren war es, als die wichtigsten, gewaltigsten und schönsten Staats- und Regierungschefs Europas sich hier in den weichen Armen lagen. Hinter den Kameras der Weltöffentlichkeit stupsten sich der dänische Ministerpräsident und sein belgischer Kollege zwinkernd in die sperrangelweiten Seiten, schmatzten der griechische und sein italienischer Amtsbruder einander mit prallen Lippen in ihre Gesichter, steckte der Pariser Mitterand tief im Londoner Major. Man hörte Küsse knallen, Körper ineinanderglitschen.

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Obama, das Ferkel – aus Heft 1/2012

Wie gründet man eine Ratingagentur?

DeutschbaselitzGestern hat es zwischen unserer Kanzlerin und dem amerikanischen Präsidenten gekracht. Aber wie! Frau Merkel soll hochgegangen sein wie der Vesuv, der ja auch nur äußerlich so wirkt, als sei er auf tausend Jahre erkaltet. Und von den Farbigen weiß man ja (in Kamenz ist ein Schwarzer bei der Müllabfuhr), dass sie leicht gekränkt sind, wenn man ihnen wegen ihrer Hautfarbe dumm kommt, weil sie ja eigentlich gar nichts dafür können. Auf MDR Info hat es bedrohlich geheißen, es habe ein »ausführliches Telefonat« zwischen Merkel und Obama gegeben, wobei wohl Frau Merkel angerufen und Obama aufgeknallt hat, was ja auch nicht gerade die feine mitteleuropäische Art ist, wenn man von einer Dame fernmündlich kontaktiert wird! In der Sächsischen stand, die beiden hätten sich wegen dem »Ranking« in die Wolle gekriegt. So blöd sind die bei der Sächsischen – wo doch mittlerweile jeder weiß, dass es ums »Rating« geht!

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Klappe zu, Mundlos! – aus Heft 1/2012

AdolfWas passierte wirklich im Wohnmobil, als die beiden Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt starben? – Das Rätsel ist endlich gelöst. Gestern spielte BKA-Chef Jörg Ziercke auf einer Pressekonferenz den Inhalt einer Mailbox vor. Offenbar hatte einer der Nazis noch seine Oma angerufen, die jedoch nicht ans Telefon ging.



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Der Platzhalter mit den zarten Händen – aus Heft 12/2011

Der Platzhalter mit den zarten HändenEr ist ein harter Hund, ein russischer Bär, ein echter Mann! Sein Politikstil hat Verehrer rund um den Globus, die Russen blicken mit Bewunderung und Ehrfurcht zu ihm auf, und die Zeitschrift Forbes hält ihn für den zweitmächtigsten Mann der Welt: Wladimir Putin. Über Dmitri Medwedew sagt man, er habe eine Mädchenhandschrift.

 

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Stadtgorillas auf Wolke 7 – aus Heft 12/2011

StadtgorillaIch bin das Salz im Getriebe. Ich bin der Sand in der Suppe, und ich werde euch hineinspucken. Ich bin der Alpha- und der Omegamann. Ich bin der Stadtgorilla. Ich bin euer Albtraum in schlafloser Nacht.

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