Auslese
Mit Zornespurpur in den Nasenlöchern – aus Heft 4/2012

WoelkiPurpur ist eine seltene Farbe im Berliner Problembezirk Wedding. Sie ist dort so rar wie Menschen, die ein Lächeln tragen oder einen frischen Schlüpfer. Nun ist der Rot-Ton auch hier heimisch geworden und strahlt stolz von der Osloer Straße. Denn Rainer Maria Woelki war sich nicht zu fein, genau in diese heruntergekommene Wohnlage zu ziehen.

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Hutzelfeuer für die Kameraden – aus Heft 4/2012

Hutzelfeuer für die KameradenDie Zeit, meint Verteidigungsminister Thomas de Maizière, sei reif für eine neue Tradition, und er würde gerne Stifter dieser Tradition sein. Inzwischen sind mehr als 300 000 deutsche Soldaten an Einsätzen weltweit beteiligt gewesen – und das allein in jüngster Zeit –, und manche von ihnen haben sich aus dem Geschäft zurückgezogen. Diesen Menschen soll ein Tag gewidmet werden, ein Veteranentag.

 

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Der die Piraten kapert – aus Heft 3/2012

altmaierklPeter Altmaier ist anders gebaut als andere. Während für seine Parteikollegen das Internet ein spanisches Dorf ist, für viele sogar feindliches Ausland darstellt, ist es für ihn das dritte Bein, geht Altmaier mit seinen schätzungsweise 120 Kilo Lebendgewicht im Internet auf wie kein anderer Unionsmensch. Surfen, Mailen, Chatten, Twittern und Networken sind für ihn das tägliche süße Salz im deutschen Politikbetrieb.

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Respekt, Bruder! – aus Heft 3/2012

rockerklEinige Zeit herrschte Frieden zwischen den verfeindeten Motorradclubs Hells Angels und Bandidos. 2010 hatte man offiziell Frieden geschlossen, doch hinter den Kulissen brodelte es offenbar weiter. Nur so ist die neuerliche Gewaltorgie zu erklären, die deutschlandweit ausgebrochen ist. In Mönchengladbach kam es zu einer Massenschlägerei auf offener Straße, in Oberhausen wurden Schüsse auf ein Vereinsheim der Hells Angels abgefeuert, und in Recklinghausen gab es einen Anschlag mit einer Handgranate. Zentrum des aktuellen Konflikts ist jedoch das thüringische Dingsleben.

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Mann mit Haar – aus Heft 2/2012

Jakob AugsteinWer Jakob Augstein begreifen möchte, der muss seine Frisur betrachten. Es ist ein Schnitt, den man so nur in Berlin-Mitte erhalten kann, oder der mühsam von der eigenen Mutti geschnitten werden muss. Jeden Morgen sieht er anders aus, mal liegt er im Rechts-, dann im Linksscheitel, mal ist er krumm, dann wieder schief, mal angeklatscht, mal stehen die Wirbel ab. Immer ist er irgendwie lustig, provokativ, ja frech – und vor allem unberechenbar. Genau wie Jakob Augstein.

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