Auslese
Geh da nicht hin, Andrés! – aus Heft 6/2012

Den richtigen Umgang mit einem Land wie der Ukraine zu finden ist schwer. Dass dort unerträgliche Zustände herrschen, bestreitet niemand: Viele Leute sitzen in Unfreiheit in den Gefängnissen, aufgrund einer Änderung der Verfassung müssen alle Einwohner den ganzen Tag lang Schaschlik essen, und nachts wird es dunkel. Solcherlei Missstände anzuprangern ist seit jeher Aufgabe deutscher Fußballspieler. Sie betreten den Rasen auf dem Gebiet einer Nation erst dann, wenn auch der letzte in diesem Land im Gefängnis sitzende Querulant von Nationalmannschaftsarzt Dr. Müller-Wohlfahrt am Sprunggelenk operiert und fit gespritzt wurde.

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Verhunzt und verzwergt – aus Heft 5/2012

BahringTrüb war der Nachmittag im Mai vor 20 Jahren. Der bedeutende Dilettant in preußischer Geschichte, Verwaltungsrecht und patriotischer Maulhelderei, Professor Arnulf Baring, war soeben 60 Jahre alt geworden. Streitbar sei er, hatte es geheißen, ein unbequemer Mahner, die Demokratie wäre wahrlich unklug, würde sie auf einen wie ihn pfeifen.

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Winterkorn, die Sau! – aus Heft 5/2012

Klicken für größere AnsichtEine Unsitte ist das! Völlig unangemessen! Martin Winterkorn verdirbt die Gehaltsstrukturen in Deutschland, indem er als VW-Manager fast so viel verdient wie die Aktionäre. Ein Unding! Denn von wessen Geld konnten all die Autos zusammengeschraubt und montiert werden? – Eben! Die Wut auf Leute wie Winterkorn scheint dementsprechend berechtigt.

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Mit Zornespurpur in den Nasenlöchern – aus Heft 4/2012

WoelkiPurpur ist eine seltene Farbe im Berliner Problembezirk Wedding. Sie ist dort so rar wie Menschen, die ein Lächeln tragen oder einen frischen Schlüpfer. Nun ist der Rot-Ton auch hier heimisch geworden und strahlt stolz von der Osloer Straße. Denn Rainer Maria Woelki war sich nicht zu fein, genau in diese heruntergekommene Wohnlage zu ziehen.

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Hutzelfeuer für die Kameraden – aus Heft 4/2012

Hutzelfeuer für die KameradenDie Zeit, meint Verteidigungsminister Thomas de Maizière, sei reif für eine neue Tradition, und er würde gerne Stifter dieser Tradition sein. Inzwischen sind mehr als 300 000 deutsche Soldaten an Einsätzen weltweit beteiligt gewesen – und das allein in jüngster Zeit –, und manche von ihnen haben sich aus dem Geschäft zurückgezogen. Diesen Menschen soll ein Tag gewidmet werden, ein Veteranentag.

 

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