Auslese
Die Ponade – aus Heft 1/2013

ponaderEs ist nicht leicht, in diesen Tagen den Chef-Piraten Johannes Ponader zu treffen. Die Parteibasis hat ihren politischen Geschäftsführer höflich darum betwittert, sich in den Medien besser mal rarer zu machen und seine »sau peinliche Hackfresse « nicht in jede herumstreunende Kamera zu halten. Wo verabredet man sich heimlich mit einem Buhmann? In einer Kirche? Einem stillgelegten Bergwerk? In der Kanalisation? Ponader schlägt ein iranisches Internetcafé in München vor.

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Das denken der Micky Mäuse – aus Heft 1/2013

schwoekl

Vor ein paar Jahren noch kam Otto Normalotto mit Philosophie nur dann in Berührung, wenn er vorm Fernseher eingeschlafen war und mitten in der Nacht aufwachte. Dann sah er einen Typ mit dünnem Schnauzbart und strohigen Haaren, der – Lehrstuhl für Ästhetik hin oder her – wie ein abgeranzter Penner aussah und seine minutenlangen Sätze so umständlich formulierte, dass nicht mal er selbst merkte, wie banal sie eigentlich waren. 

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So machen wir das! – aus Heft 12/2012

McAllisterUnser Häuptling ist ein Schotte, und wir sind ein starker Clan!«, dröhnt es aus den Lautsprechern. Um sich aufzuwärmen, schunkeln einige der Zuschauer unverdrossen zu den Dudelsack-Klängen der aktuellen niedersächsischen CDU-Wahlkampfhymne So machen wir das.Hier in Bad Bederkesas Ortsteil Fickmühlen hat der neue Star am konservativen Polithimmel ein Heimspiel. Die feierliche Eröffnung einer Energiegewinnungsanlage aus Fischrückständen nutzt David McAllister, um Werbung in eigener Sache zu machen.

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Greise in die Kohlegrube! – aus Heft 12/2012

pruestelklFrüher war es regelrecht ein Vergnügen, alt und gebrechlich zu sein. Man hatte ein Sippe, die für einen sorgte. Wenn man spätestens mit Mitte 30 die letzten Zähne verlor, versammelte sich die Familie und kümmerte sich mit Knüppeln so lange um den unnützen Esser, bis der dahin ging, wo es besser für ihn war. Davon hatten alle was.

 

 

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Einzahl, Mehrzahl, Rübezahl – aus Heft 11/2012

Kat WeidnerArbeitslos trafen wir uns seit je um sechs früh im Wald: der Philosoph, ein Slawist und ich. Still rauchten wir im Nebel zum Start am Steinpilzfleck, dann kroch jeder für sich in die Schonung. Um acht gab’s am Findling ein Pils, um zehn das Ei mit Senf – ein spartanischer Sport ohne Stress und Strapazen. Am Nachmittag fragte einer: »Wie lange noch?«, und die anderen antworteten: »Bis es finster wird.«

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