Auslese
Der Puffi – aus Heft 01/2014

puffiNoch vor einem halben Jahr schien es, als werde er im Herbst 2013 vom Wähler ersäuft werden. Ein halbes Jahr später aber (wer nachrechnen will: plus minus heute) hält er seinen Rüssel weiterhin steil über Wasser, trägt seine Nase sogar so hoch oben wie nie: Volker Bouffier.

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Vom Haushaltsgeld zum betreuten Bumsen – aus Heft 01/2014

Wer hat recht – Alice Schwarzer (»Prostitution muss verboten werden!«) oder Christian Wulff (»Die Prostitution gehört inzwischen auch zu Deutschland. Das hat aber nichts mit meiner Ex-Frau zu tun!«)? Die gegensätzlichen Positionen scheinen verhärteter denn je. Wir sprachen mit Birke Wümme-Dottersagg (38) vom KKED, dem in Brachtenhagen an der Offer ansässigen »Kompetenzzentrum für kostenpflichtige Entspannungs- Dienstleistungen«, eine praxisorientierte Forschungseinrichtung, die aus Mitteln des Bundesministeriums für praxisorientierte Forschungseinrichtungen finanziert wird.

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Vorhandreturn of The Blob – aus Heft 12/2013

blobFrüher machte man sich über ihn lustig und nannte ihn spöttisch »Bobbele«. Man nahm ihn nicht ernst. Dabei besaß Boris Becker ein herausragendes Talent, das es ihm ermöglichte, unermüdlich und mit kindlichem Übereifer auf gelbe Filzbälle einzudreschen und vor Wut rot anzulaufen, wenn das mit den Bällen nicht so klappte wie gewollt. Darin war er groß. Zeitweise der Größte. Als Becker schließlich nach unzähligen Erfolgen seine Sportlerkarriere ausklingen ließ, wurde es still um ihn. Zwar lechzten die Tennisfans nach ihrem Idol und wollten wissen, wie es um seine Ehe bestellt ist und wie die Kinder aussehen, doch Boris Becker schwieg und genoss es, endlich nicht mehr im Mittelpunkt stehen zu müssen. Nur hin und wieder ließ er sich zu ausgewählten Charity-Veranstaltungen wie etwa Samenspendengalas in der Öffentlichkeit blicken.

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Nannens Tagebücher – aus Heft 12/2013

Es ist ruhig geworden um Henri Nannen. Seit seinem Tod tritt der große Mann des deutschen Tittenjournalismus’ kaum noch in Erscheinung. Seinen 100. Geburtstag müssen die Nannen-Jünger ohne ihren Messias feiern. Dafür wartet aber der EULENSPIEGEL mit einer Weltsensation auf. Pünktlich zum Jubiläum veröffentlichen wir die als verschollen geglaubten Nannen-Tagebücher. Darin zeigt sich die cholerische Schrankgestalt von einer völlig neuen Seite. Von wegen Macho, Nazi und Psychopath. Nannen war auch Frauenheld, Hitler-Fan und unverkrampfter Sadist. Nach der Lektüre des vier Millionen Seiten umfassenden Werks erscheint der Stern-Erfinder als ganz normaler Übermensch. Schon jetzt steht fest: Die deutsche Nachkriegsgeschichte sowie die Stern-Spezial-Edition »100 Jahre Henri Nannen. Ein Stern, der seinen Namen trägt« müssen zu weiten Teilen umgeschrieben werden. Hier der erste Teil einer exklusiven Serie.

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Die wie am Schnürchen tanzen und beten kann – aus Heft 11/2013

EckardtEs hätte so schön schmecken können, wenn der Wähler artig mitgespielt hätte! Doch statt die Grünen anständig mit Stimmen zu füttern, ließ er sie in den Urnen verhungern, schenkte ihnen statt der versprochenen dicken 15 Prozent nur dünne 8,4. Und während Renate Künast, Claudia Roth und Jürgen Trittin sich vor den auf Vollgas laufenden Kameras der Rundfunkanstalten ins nackte Schwert stürzten, drehte im Bühnenhintergrund eine andere unschuldig ihre Däumchen: Katrin Göring-Eckardt.

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