Auslese
Das Mehdorn-Projekt – aus Heft 9/2014

MehdornVom Himmel regnen goldene Luftschlangen, Sektkorken knallen, der Regierende Bürgermeister hat selbstgemachten Eierpunsch mitgebracht. Auf diesen Moment hat die Republik lange warten müssen. Der Flughafen Berlin-Brandenburg feiert endlich seine erste Teileröffnung. Auf dem kahlen Gang des Terminals 4 erkennt man schon von weitem das heitere Farbenspiel der Diskokugel, die über dem Kioskeingang um sich selbst kreist. Der Veranstalter hat sich nicht lumpen lassen. Die Eröffnung des Tabak- und Zeitschriftenladens soll mit angemessenem Prunk begangen werden, schließlich handelt es sich um einen Meilenstein in der Baugeschichte des BER.

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Die Frau, die Ebola besiegt – aus Heft 9/2014

Ebola-BesiegerinHartnäckigen Gerüchten zufolge plant Angela Merkel ihren Rücktritt. Durch eine vorzeitige Amtsniederlegung möchte sie einer peinlichen Abwahl oder einem längst fälligen Attentat zuvorkommen. Sie selbst hat sich noch nicht öffentlich dazu geäußert, was sie im Anschluss an ihre politische Karriere tun will. Nachgesagt werden ihr Ambitionen auf die EU-Ratspräsidentschaft und den Posten des UN-Generalsekretärs. Doch Merkel hat noch viele weitere Alternativen, die allesamt alternativlos erscheinen.

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Ein Pickel voller Träume – aus Heft 8/2014

MißfelderJugend – eine wundervolle Zeit. Wie kostbar sie ist, weiß man erst, wenn man sie selbst durchschritten hat und sie bei anderen Menschen erblickt. Darum schaut man mit Verzücken auf ihn. Wer ihn sieht, ist verzaubert von seinem zarten Knabenkörper: unschuldig, rein, vermögend. Die Augen blicken neugierig aus dem Gesicht, das so frisch und doch vergeistigt wirkt von den geistigen Getränken in der Plenarpause. Aus ihm sprühen die politischen Visionen und Träume, die, gleich dem überreifen Pickel auf der Nase eines Adoleszenten, noch nicht zerplatzt sind. Philipp Mißfelder ist das junge Gewissen der CDU.

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Ist Gauck ein »widerlicher Kriegshetzer« oder nur verrückt? – aus Heft 8/2014

Man muss vorsichtig sein in diesen Tagen, denn ein Majestätsbeleidigungs- Prozess liegt in der Luft. Seine Exzellenz, der Jochen, wurde auch schon »rollende Deckskanone«, »Nato-Nagelbomber«, »überdrehter Gotteskrieger « oder, fast zärtlich, »Feldprediger « genannt. Daneben kursieren vor allem im Osten und insbesondere in der evangelischen Kirche die einfallslosen Beschimpfungen, die jeder von uns schon mal erleiden musste, wie Ar…ch, Wi...er oder Bundespräsident.

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AntonAnton Hofreiter, der starke Mann der Grünen, hat an die Isar geladen. An seinen Lieblingsplatz mitten in der Münchner Wildnis, den man besser nicht ohne erfolgreich absolvierten Rüdiger-Nehberg-Crashkurs aufsuchen sollte. Die langen Haare, das urige Idiom, das Jackett mit dem BUND-Sticker – hier steht ein Naturmensch durch und durch, die personifizierte Renaturierung der Grünen. Hofreiter ist so natürlich, dass neben ihm selbst die Natur künstlich wirkt.

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