Auslese
Helene, nicht von dieser Welt! – aus Heft 4/2014

HeleneHelene Fischer ist perfekt. Strahlend schön, mit einer Stimme wie Sphärenklang, die sogar von Haus aus dumpfe Schlager wie das Bachsche Air hell erklingen lässt, und einem Charme, dem kein menschliches Wesen widerstehen kann. Ihre Zähne funkeln wie glasierte Tafelkreide, ihre Haut ist so glatt wie eine Wachstuchdecke. Nicht ein Härchen sprießt ihr aus der Nase, nie stockt auch nur ein Tröpfchen Schweiß in ihrer noch immer quasi jungfräulichen Achselhöhle, und es gibt keinerlei Beweis, dass sie jemals eine Toilette benutzt hat.

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Zum Stehlen geschaffen, zum Klauen bestellt – aus Heft 4/2014

Zum Stehlen geschaffen, ...Wie korrupt sind nach Adam Riese unsere deutschen Politiker, und wenn ja, warum denn auch nicht? Wer unter dem Wahlvolk seine wirklichen Empfindungen an die Oberfläche lässt, muss doch zugeben, dass er nicht mit wohlfeil schmeckender Empörung, sondern von A bis Z angefüllt mit Spannung, Befriedigung und Wohlbehagen die jüngsten Entwicklungen dieses Sektors verfolgt hat. Kaum war die meterhohe Freude am Casus Eckart von Klaeden (Kanzleramt c/o Daimler AG) verpufft, fütterte der Fall des Ronald Pofalla, der von seinem jahrelangen Wohnsitz unter Angela Merkel zügig in den Vorstand der Deutschen Bahn umzuziehen gedachte, die Flamme der Begeisterung von Neuem.

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Phantasie in Tarnfleckhose – aus Heft 3/2014

Barbara HennigerWie eine Bombe, was sonst? Wie eine Bombe in den Freizeitpark Soltau oder aufs Tempelhofer Feld bei Frühlingssonne hat die Nachricht eingeschlagen, dass der vom deutschen Volke mehrheitlich verehrte Herr Bundespräsident dem Kriege nicht länger abhold sei, und zwar von jetzt auf gleich und ganz generell. Er scheint es plitzplautz gefunden zu haben – das Thema! Das Thema seiner Amtszeit, nach welchem die Subalternen im Bundespräsidialamt fiebrig und überstundig suchten wie andere nach dem Goldenen Vlies oder dem Bernsteinzimmer.

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Waldschrate am Pissoir – aus Heft 03/2014

schwulesauEs sollte nicht so weit kommen, dass Mut dazu gehört zu sagen: ›Ich bin heterosexuell, und das ist auch gut so‹«, stellte Jasper von Altenbockum unlängst in der FAZ fest. Dem kann man uneingeschränkt zustimmen, genauso wie der Aussage, dass es in Deutschland niemals zu einer grausigen Diktatur der Meerschweinchen kommen sollte, die die Menschen unterjochen und in ihren unterirdischen Karottengulags unter widrigen Bedingungen ausbeuten.

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Das Lächeln der Reitstiefel – aus Heft 2/2014

UrselObwohl ihr wirklich alles zuzutrauen ist, betont Ursula von der Leyen regelmäßig, Kanzlerin wolle sie nicht werden, niemals. »Angela Merkel bleibt Kanzlerin bis mindestens 2017«, sagt sie und lächelt ihr barmherziges Lächeln, »und es gilt: Jede Generation in Deutschland hat einen Kanzler. Aus meiner Generation ist das Angela Merkel.« Und tatsächlich ist von der Leyen gerade mal vier Jahre jünger als die Kanzlerin, während zum Beispiel zwischen Willy Brandt (Jahrgang 1913) und Helmut Schmidt (1918) eine ganze Generation lag.

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