Auslese
Der Kindskopf-Kanzler – aus Heft 5/2016

Basti KurzBaaaastiiii!«, brüllt Papa Kurz die Treppe hinauf, »du kommst zu spät zur Westbalkan- Konferenz.« »Lass ihn doch, er ist noch ein Kind«, gibt Mama Kurz zu bedenken. Die Kinderzimmertür mit dem Spongebob-Starschnitt schlägt auf, heraus tritt Österreichs Außenminister, unser Mann [sic!] der Stunde, auf den es jetzt ankommt, von dem Europas Schicksal abhängt.

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Sie treiben's mit jedem – aus Heft 5/2016

gruenmanklklAm Abend des 13. März 2016 ging die Sonne über Baden-Württemberg auf. In welches Gesicht man damals im Landesbüro der Grünen auch seinen Blick versenkte, der Stolz leuchtete aus allen Löchern. Selbst Winfried Kretschmann, den eine absolute Mehrheit der Bürger von fast einem Drittel zum größten Ministerpräsidenten aller Zeiten bestimmt hatte, sprang die Freud’ zur Goschen naus:

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Kultur der dünnwandigen Hose – aus Heft 4/2016

SlotterdijkDer Evolutionismus des 19. Jahrhunderts bietet gewissermaßen die historisierten Varianten einer Ontologie der kämpfenden Prinzipien altorientalischen Typs, die auch unter der Vorherrschaft des Monotheismus nie ganz erloschen war und in den kryptischen dualistischen Unterströmungen der abendländischen Metaphysik überlebt hatte.« Ein Satz wie in Stein gemeißelt, klar und wahr, schön, und doch auch wieder nicht. – Für derlei noch milde confusio linguae und treffende Bonmots wird Peter Sloterdijk von seinen Feinden gefürchtet und von seinen Freunden geliebt. Ja, hin und wieder soll er für derlei Tiefsinniges sogar die ein oder andere opera mani, wie er es nennt, oder wie der Engländer sagt: handjob abgegriffen haben, häufiger sogar noch als der nur unwesentlich schönere Richard David Precht. Diesen hält Sloterdijk für einen aufgeblasenen Schaumschläger, während Precht Sloterdijk eher als schaumschlagenden Wichtigtuer betrachtet. Die objektive Wahrheit, seit jeher Gegenstand der großen Denker – hier kommen ihr beide Philosophen sehr nahe.

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»Ausländer raus!« – aus Heft 4/2016

Das Verhältnis zwischen der Presse und ihren Lesern, dem Fernsehen und seinen Zuschauern scheint gestört. Viele Deutsche misstrauen den Medien. Manche sagen sogar schlimme Wörter, beschimpfen zum Beispiel Claus Kleber als Propagandisten, als willfährigen Büttel der Bundesregierung und eitlen Geck, den die Kanzlerin gefügig machte, indem sie ihn am Scheitel aufhing, bis eine seiner Gesichtshälften abrutschte. Doch es gibt auch weniger sachliche Stimmen. Sie erreichen vermehrt in Form von beleidigenden Leserbriefen die Redaktionen und lassen Journalisten, gestandene Alkoholiker, weinen. Wie konnte es dazu kommen?

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DeutschInnen, wehrt euch! – aus Heft 3/2016

burkhklNach Köln ist in Deutschland nichts mehr so, wie es einmal war. Sicherlich, der 31.12.2015 war ein schrecklicher Tag. Doch alles hat auch sein Gutes. Denn nun ergreift endlich der Feminismus die ehemals schwanzgesteuerten Herzen der Menschen. Allerorten sitzen die Deutschen ratschlagend beieinander, meiden das generische Maskulinum und hassen die Horden aus dem Norden Afrikas, die hierher gelangten, um deutsche Frauen, deutsche Treue und deutsche Domplatte zu beschmutzen. Doch noch ist das Vaterland nicht verloren und wehrt sich gegen die chauvinistische Invasion aus dem Morgenlatte.

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