meisterwerke
meister03-16

Eine alltägliche Momentaufnahme aus einer deutschen Großstadt: ein alleinreisender schwarzer Karnickelbock aus Afrika vergewaltigt eine weiße Zibbe auf der grünen Insel eines still daliegenden blauen Weihers. »Du Rammeln?«, lautet die zynische Frage, die der sadistische Peiniger seinem Opfer stellt. Dabei ist klar, dass er ein Nein nicht akzeptieren wird und erst recht kein »No!«.

Ist es die Schminke, der aufregende Ohrring oder sind es die gelben Kontaktlinsen des Weibchens, die den Gewalttäter zu der falschen Annahme verleiten, er dürfe sich ungestraft am Objekt seiner Begierde verlustieren, bis sich selbst die eigenen Flöhe angewidert von ihm abwenden? Wie lange müssen wir solche Szenen noch ertragen? Und was hat der Islam mit alldem zu tun? Über diese Fragen kann man vortrefflich ins Mümmeln kommen …

Doch das Hauptanliegen des vorliegenden Werkes ist es, in drastischer Weise einen politischen Missstand aufzudecken. Einen Missstand, dem kaum Beachtung geschenkt wird: Es ist das fehlende Sexualstrafrecht für Tiere. Der verzweifelte Hilferuf der Karnickeldame nach dem Rechtsstaat in Form der »Polizei« muss deshalb ungehört verhallen. Denn es gibt kein Gesetz. Daher verzichtet der Künstler bei der Darstellung des Sachverhalts bewusst auf die hergebrachten Gesetzmäßigkeiten der gelehrten perspektivischen Malerei.

Egal, ob heimische Kaninchen vergewaltigt oder geschminkte und rasierte Orang-Utans in Asien als billige Prostituierte feilgeboten werden: Nie können ihre Peiniger zur Rechenschaft gezogen werden. Da liegt das Kaninchen im Pfeffer begraben! Es ist eine Herrschaft des Unrechts, unter der wir gemeinsam mit sämtlichen Nagetieren dieser Welt leiden. Wann stellt der Gesetzgeber endlich die Lauscher auf?

H. Jäenicke 

 

 

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