(UN-) Sicherheitsrat
Bereits unser größter SPD- Bundeskanzler aller Zeiten war ja vom Größenwahn gepackt und wollte unbedingt die fleißig sprudelnden Steuermilliarden verstärkt im schwarzen Loch UN-Sicherheitsrat versenken. Nun, auch das etwas einfach gestrickte, wenn nicht sogar naive Angie-Babe muss unbedingt in dieses Gremium. Leider hat sie sich nicht als Laufbote bei der UN beworben, das wäre ja noch ihr Privatvergnügen, vielleicht würde sie diesen Job sogar meistern. Nein, sie will uns alle in diesem Verein haben. Jetzt wissen wir ja mittlerweile auch fast alle, dass Vereinsbeiträge manchmal teuer sind- z.B. in den Golfklubs, in denen wir so in unserer Freizeit herumdümpeln, wenn wir nicht gerade für Steinebackes Finanzamt oder Ullalas Krankenkasse oder die bankrotte Pflegeversicherung arbeiten. Also, Du bist Deutschland … oder so. Nur leider hat Angie-Babe nicht mit ihrem Busenfreund Schorschdabbelju gerechnet. Der entpuppte sich dieses eine Mal als Freund aller Deutschen und hat der Angie in puncto UN-Sicherheitsratsmitgliedschaft so richtig for the Koffer geshitted. Zänk ju, Schorsch, kriegst auch wieder ‘ne Bottel Beer!
Längere Laufzeiten
Frau Pauli will das Auslaufmodell Ehe automatisch nach 7 Jahren auslaufen lassen. Bei der Scheidungsrate in Deutschland würde das für die meisten Zusammenveranlagungen glatt eine Verdoppelung der Laufzeit bedeuten.
Karikatur des Tages von heute (21.9.07)
Die Dame ist nicht zufällig die Gattin von XXX?
Mit der Gabi…

Karikatur: Dietzer Hanitzsch
haben wir endlich eine Frau in der Politik, die sich klar zu einer offenen, flexiblen und auf Gegenseitig beruhenden Geschlechtsverkehrsnachfolgeregelung, auch Ehe genannt, bekennt. Und über ein geniales Timing verfügt - wenige Tage vor Edes Antritt der ABM-Stelle in Brüssel.
Erfrischendes Gegenteil zu unserer konservativ-stringenten Großfamilienministerin. Obwohl eine achtköpfige Familie ohne wechselseitiges Patchworking ebenfalls eine respektable Leistung und eine klare Wiederlegung der Hermanschen Herd-und Familie-Theorie darstellt. Wobei noch abzuwarten bleibt, ob diese Konstellation nicht im verflixten siebten Jahr sondern beim verflixten siebten Kind auf die Zerreißprobe gestellt wird.
Aber zurück zum Thema. Das enfant terrible der bayerischen Kommunalpolitik will´s in der heißen Phase bis zur Landtagswahl wissen und lässt es im erzkatholischen Bis-das-der-Tod-euch-scheidet-Wahlkreis schon mal ordentlich krachen. Natürlich mit Themen, die mittlerweile beim 16. in Rom auch schon auf der Beschwerdeliste stehen: Freie Liebe, homosexuelle Ehe, Selbstbestimmung der Frau, Verhütung, Abtreibung, Sado und Maso, Lack und Leder, etc…
Selbstverständlich kennt die Pauli die wunde Stelle des Siegfried und bohrt schon mal kräftig am weiß-blauen Doppelmoral-Nerv. Ehe auf Zeit - schade das zu diesem Thema unser Edmund nicht mehr zur Disposition steht, der zu diesem Zeitpunkt schon den Abschiebe-Job in Brüssel angetreten hat. Schöne Stilblüten hätte es wieder aus der bayerischen Staatskanzlei gehagelt: “Ich äähhh, hätte ja auch äähhh gern noch einmal ääähhh die Wahl gehabt ääähhh nach sieben Jahren Ehe ääähhh mit wem anderen ääähhh auszu… äähhh durchzu….ääähhh, rumzu….ääähhh, …”. Herrlich.
Deutsche Leitkultur-Wächter
Erinnert sich überhaupt noch eine Sau an den CDU-Bundesparteitag in Leipzig? Vermutlich nicht. Und hört überhaupt noch irgendjemand den Deutschlandfunk, statt in unterirdischen Diskussionen zu fragen, ob nicht jede Eva, und sei sie noch so blond, irgendwann braun wird, oder ob der Pumuckl eine Freundin haben darf?
Warum nur hört kaum einer demjenigen zu, der mit seiner jeden Skinhead locker überzeugenden Logik und dank seiner von vielen HNO-Ärztinnen als unwiderstehlich empfundenen Stimme jeden Pumuckl locker in den Schatten stellt? Nur eines ist bislang unbeantwortet: Nämlich, ob die unlängst beim NDR in Ungnade gefallene, aber dafür die Büchercharts erklimmende braune blonde Eva mit dem näselenden Merkel-Klon vom Niederrhein eine Runde in der Horizontalen drehen würde. Eine durchaus nicht völlig auszuschließende Sache übrigens, wo es doch immer heißt, es käme auf die inneren Werte an. Und sollte die blonde Eva – und sei es nur aus Versehen – den Merkel-Klon in dieser Woche im Deutschlandfunk gehört haben, dürfte sie ein feuchtes Höschen bekommen haben. Schließlich zitiert der DLF den CDU-General so:
- “Wir bekennen uns zur Leitkultur in Deutschland. Sie umfasst unserer Auffassung nach Patriotismus, das Bekenntnis zur Nation, die Grundwerte des Grundgesetzes, die Verantwortung aus der Geschichte und die gemeinsame deutsche Sprache.”
Bereits dieses an Klarheit nicht zu überbietende Bekenntnis dürfte der blonden Eva von der Alster eine Gänsehaut nach der anderen über den gebräunten Brustausschnitt jagen. Aber damit nicht genug. Der näselnde und lispelnde Frauenbezirzer vom Niederrhein weiß nur zu gut von seiner Wirkung auf Frauen. Immerhin hat er das Herz von Angie Merkel geradezu in Landser-Manier erorbert. Heute ist er deren General und adressiert an die im Adenauer-Haus zu Berlin hausende Sturmtruppe der säkularen Christenheit folgenden Marschbefehl:
Wir nehmen nicht hin, dass es immer noch zu Zwangsverheiratungen in Deutschland kommt. Sie sind weder mit dem Grundgesetz noch mit unseren Vorstellungen vereinbar, und deshalb sind wir für die Leitkultur in Deutschland.
Der Mann weiß nicht nur, was sich gehört, sondern auch, dass “die Zwangsehe” selbst in seiner Heimat in Alpen am Niederrhein kein Thema mehr ist. Wenngleich im Schwarzen Eck zwischen Xanten, Moers und Kleve die päpstliche Fangemeinde bis heute die Zeitläufe bestimmt. Aber Ehen, die nur deshalb zustandekommen, weil zwei Familien eine Fusion der ihnen gehörenden Unternehmen für sinnvoll erachten, sind auch im Schwarzen Eck am Niederrhein völlig aus der Mode.
Nur konservativ sind die parlamentarischen Frontkämpfer der deutschen Christenheit weiterhin und schreiben auf ihr Kampfbanner diese überhaupt nicht neuen Werte:
- Mehr Familie, weniger Hedonismus, weniger Staat, mehr Leistung, weniger Sozialleistung und zudem mehr Religion und Sitte.
Ausgerechnet der rollende Security-Mann der Republik macht da nicht mit und schert aus der Phalanx der Patrioten aus, indem er für “mehr Staat” plädiert und sich in puncto “Anstand und Sitte” eher an dem Verbrecher im Weißen Haus von Washington orientiert.
Die Zeit dazu:
In Paragraf 20g des Entwurfes heißt es, das BKA dürfe als besondere Mittel der Datenerhebung Personen einsetzen, „die nicht dem Bundeskriminalamt angehören und deren Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt Dritten nicht bekannt ist (Vertrauensperson)“. Solche V-Leute, die keine Angestellten des Staates, sondern im Zweifel auch Verbrecher sind, gehören eigentlich zum Repertoire der Geheimdienste.
Gefunden via: Kotthöfer
Wie heißt es so schön? Patrioten reimt sich auf Idioten.
Schöne Grüße vom Macher des www.37sechsblog.de ![]()
Reporterin Amélie Besirsky war dabei…

http://www.peoplechannel.de/
Sie hat Luciano Pavarotti sterben sehen.
Oder davon gehört, das er tot ist. Also aus dem Wecker hat sie es erfahren.
Und die BUNTE hat das Ableben des großen Tenors schlicht und ergreifend verpennt!
Um überhaupt noch was zu retten, hat die “Star-Redaktion” schnell alle greifbaren Berichterstatter und -innen durchgebimmelt - nur wollte sich niemand entblöden, unvorbereitet an diesem Thema herumzustammeln.
Man hatte schon einen Praktikanten (Mitte 30, 2. Studienabbruch, Umschulung zum Verkehrsunfall-Reporter) für das “Experten-Interview” gezwu…überredet, da fiel dem Ton-Assi die Amélie Besirsky wieder ein (nach einer kurzen zwischenmenschlichen Begegnung musste er 12 Wochen zur Psychotherapie…).
Diese hatte wiederum als Life-Style-Expertin einen Totalabsturz, als sie in der Koma-Sauf-Szene recherchierte und wurde mit ihrem Hausarzt, so wie sie morgens halb vier ins Bett gefallen war, gegen Mittag in die Redaktion gefahren… den Rest kennen wir vom “BUNTE-VIDEO”.
Dafür, muss ich sagen, hat die Amélie eine reife Leistung abgeliefert. Denn über so viel Schwachsinn muss Eva Herrman 2 Jahre nachdenken um es in erneuter Buchform unters Volk zu bringen…
Bewerbungstraining für Fortgeschrittene
Um das Personalreferat der ARGE aus seinem Alltagstrott zu erlösen und vor jeglicher Lethargie zu bewahren, garnierte der einstige Rechtsanwalt seine Bewerbungsmappe mit weiteren Zutaten:
- Der Bewerbung war u.a. ein Lichtbild beigefügt, das den Kläger anlässlich eines Schachturniers vor einem Schachbrett sitzend zeigt. Auf dem weiter beigefügten Lebenslauf war im Kopf eingetippt “Einsatzbereit! Lässt sich kein X für ein U vormachen!”
- Ein “Cetero Censeo”, in dem es heißt: “Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Herren Lustmolche und Sittenstrolche, welche als die “Herren Freier” regelmäßig in Bordellen verkehren, zu einer Sonderabgabe (Bordell oder Bordellumsatzsteuer) herangezogen werden müssten. Mit diesem Steueraufkommen sollte die Lebenssituation der Menschen in Pflegeheimen und Behinderteneinrichtungen verbessert werden.”
Um das Ganze gebührend seriös erscheinen zu lasssen, bediente sich der hoffnungsfrohe Bewerber seines früheren mit zahlreichen “xxx” und maschinenschriftlichen Änderungen versehenen Briefkopfes aus glücklicheren Tagen, als er noch praktizierender Rechtsanwalt war.
Die Richter am LAG Baden-Württemberg fanden das überhaupt nicht lustig.
Eine Möhre aus unserem Garten
Mensch und Natur - für die Funzel
“Patriot” reimt sich auf “Idiot”

Foto via flickr.com.
